Wenn Schokolade nicht mehr hilft – Vom eigenen Stress-Level und anderen Ventilen
Die Leute reden ja gerne von „stressigen Arbeitstagen“. Ich würde diese eher als anstrengend bezeichnen. Für „Stress“ fehlt mir meist der Sinn, der entsteht nämlich oft in meinen eigenen Gedankengängen. Hausgemacht, könnte man sagen. Wobei: Jeder Mensch hat sein eigenes Level. Was für den einen massiv ist, lässt den anderen völlig kalt. Wir sind eben verschieden. Und manche Zündschnur ist schlicht kürzer als eine andere. Manchmal muss es dann ein Stück „Frustschokolade“ sein, um kurzfristig wieder alles in den Griff zu bekommen. Was auch immer dieses Stück Schokolade unserem Gehirn suggeriert, Belohnung, Trost, Kontrolle? Für einen Moment funktioniert es. Ich werde öfter gefragt: „Wie steckst du das eigentlich weg?“ Meist antworte ich mit einem Lächeln: „Die Teflon-Beschichtung auf meinem Rücken wurde letzte Woche erneuert.“ Natürlich funktioniert das nicht immer. Wir sind den ganzen Tag Eindrücken ausgesetzt. Gespräche. Zuhören. Erwartungen. Stimmungen. Und immer im Gepäck: der a...